Graffiti von Brexit-Gegnern.  Foto: duncan c. Lizenz:  CC BY-NC 2.0.

BREXIT gibt Trump neuen Aufwind

Das Referendum zum Brexit hätte für Donald Trump zu einem kaum günstigeren Zeitpunkt kommen können. Denn in den letzten Wochen ist erheblich Sand in das Getriebe von Trumps Wahlkampf geraten. Der Sieg der Brexit-Befürworter/innen in Großbritannien über die vermeintlichen Politeliten in London und Brüssel stärkt nun bei Trump die Hoffnung, dass sein Kampf gegen das „Establishment“ in Washington erfolgreich ausgehen wird.

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World Bank Photo Collection (CC BY-NC-ND 2.0)

Solidarität mit Orlando

Der Anschlag in Orlando hat uns tief getroffen. Nur einige Stunden zuvor haben viele unserer Mitarbeiter/innen mit der Washingtoner LGBTI-community DC Pride gefeiert.

In weniger als 24 Stunden sind die Regenbogen Fahnen, die wir zur Feier von Liebe und Fortschritt geschwenkt haben, zum Symbol der Trauer und Solidarität geworden.

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Obama im Wahlkampf 2008. Foto: 
Justin Sloan. Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0. Quelle: flickr.com

Völkermord an Armeniern: Wird Obama sein Wahlversprechen noch einlösen?

Die Deutsch-Türkischen Beziehungen haben sich infolge des Bundestag-Beschlusses zur Anerkennung des Genozids an den Armeniern deutlich verschlechtert. Präsident Recep Erdogans Denunzierung von deutschen Politiker/innen mit türkischen Wurzeln und seine Drohungen gegenüber Deutschland werden auch in den USA verfolgt und könnten dort Einfluss auf die Einordung der Ereignisse von 1915-1918 haben. Denn in Washington schwelt seit Jahren die Diskussion darum, ob es sich beim Mord an den Armeniern um Völkermord handelt. Eine entscheidende Rolle nimmt US-Präsident Barack Obama ein, der in seinem Wahlkampf 2008 die Verwendung des Begriff Genozid ankündigte, als Präsident aber bislang davor zurückschreckte. Könnte sich seine Haltung gegen Ende seiner Amtszeit noch ändern?

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Protest gegen Donald Trump. Photo: Joe Catron. Lizenz: CC NY-NC 2.0. Quelle: flickr.com

Tuesday Talk of the Town: Trumps schärfster Gegner

Der schärfste Gegner von Donald Trump heißt Donald Trump. In den letzten Wochen hatte er es vermocht, sich die Unterstützung vieler republikanischer Würdenträger zu sichern. Aber anstatt seine Kampagne nun nach und nach moderater zu gestalten und auf einige der gesellschaftlichen Gruppen, die er über Monate scharf angegriffen hatte, zuzugehen, hat er mit einer Fortführung seiner radikalen und ausgrenzenden Rhetorik innerhalb der letzten Woche die Fronten weiter verhärtet.

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Bernie Sanders angry
Tammy Duckworth,  Foto: PBS NewsHour  (CC BY-NC 2.0)

Tuesday Talk of the Town

8 Frauen, die Washington aufmischen

Über den gesamten Wahlkampf hinweg hat Hillary Clinton stets die historische Dimension ihrer Kandidatur hervorgehoben. Sollte sie bei der Konvention der Demokraten im kommenden Juli nominiert werden, wäre sie die erste weibliche Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei und damit einen Schritt näher dran, die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Aber Hillary ist nicht die einzige Frau, welche die männerdominierte Washingtoner Politik umkrempeln möchte: Hier sind acht weitere zielstrebige Frauen die im November antreten.

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Creative Commons: Youtube - https://i.ytimg.com/vi/EXHZc9V-sWg/hqdefault.jpg

Ein Kohlebundestaat geht wählen – was der Sieg von Bernie Sanders in West Virginia für die Strukturwandeldiskussion in den USA bedeutet

Im Kohlebundesstaat West Virginia in den Appalachen, der Gebirgskette im Osten der USA, fanden vor ein paar Tagen die Vorwahlen der Demokraten statt. Bernie Sanders gewann dort mit 51 zu 36 Prozent die Wahl gegen Hillary Clinton. Im Wahlkampf ging es vorrangig um die Zukunft der Kohle, die (noch) das Rückgrat der Wirtschaft von West Virginia ausmacht. Erstaunlich ist, dass  Bernie Sanders die Wahl so klar gewann, spricht er sich doch für strengere Klimaziele aus als seine Konkurrentin. Doch die Vorwahlen in West Virginia sind auch  deshalb interessant, weil sie die verzerrte politische Diskussion über den Strukturwandel und die Auswirkungen der Globalisierung in den USA aufzeigen.

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Håkan Dahlström, Flickr, (CC BY 2.0)

Tuesday Talk of the Town

Welches Klo darf es sein?

In den letzten Jahren hat es in den USA viele Fortschritte für die Gleichberechtigung von LGBTI-Personen gegeben, bis hin zur bundesweiten rechtlichen Gleichstellung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Zentral waren dafür sowohl politische Initiativen der Obama-Administration als auch rechtliche Klärungen durch die zuständigen Gerichte.

In mehreren konservativen Bundesstaaten gibt es seither Versuche, diese politischen Fortschritte soweit möglich rückgängig zu machen oder einzuschränken. Als Argumente gelten dafür wahlweise die Religionsfreiheit, welche LGBTI-Diskriminierung rechtfertige oder aber der angebliche Schutz von Kindern und Frauen.

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